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Die Kampagne Die europäische Display-Kampagne beruht auf einer freiwilligen
Initiative von Energiefachleuten in europäischen Städten und Gemeinden. Der Startschuss erfolgte im Jahr 2003. Zunächst war die Kampagne als Impuls für Kommunen gedacht, in Anlehnung an das Energielabel für Elektrohaushaltsgeräte die Energie- und Umwelteffizienz ihrer öffentlichen Gebäude öffentlich bekannt zu geben. Seit 2008 werden auch Privatunternehmen angeregt, Display für ihre Projekte rund ums Thema Soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR) zu nutzen. Weitergehende Informationen dazu finden Sie in der Rubrik Teilnahme. Da es heute in den meisten Mitgliedsstaaten einen nationalen Energieausweis für öffentliche Gebäude gibt, ist Display mehr und mehr zu einem zusätzlichen Kommunikationsinstrument geworden. Display stellt die lokalen Klimakampagnen in den Mittelpunkt, eine breite Palette an Werbemitteln zur Verfügung und geht damit über die Anforderungen der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) hinaus. Ein europaweites gemeinsames System ab 2012?
Die Europäische Kommission war 2007 im Rahmen ihres ambitionierten Energie- und Klimaschutzpakets dabei, eine Neufassung der EPBD vorzunehmen. Während des Verfahrens unterbreitete das Europäische Parlament den Vorschlag, ein gemeinsames europaweit einheitliches Zertifizierungssystem für die Gesamtenergieeffizienz in Nichtwohngebäuden einzuführen. Die Einführung dieses Systems ist für spätestens 2012 vorgesehen. Es wird für alle Mitgliedsstaaten gleich sein und auf freiwilliger Basis parallel zu den nationalen Zertifizierungssystemen bestehen. Was von diesem zukünftigen gesamteuropäischen System angeboten wird, setzen Hunderte von Display-Teilnehmern bereits seit 2003 um. Mit einem gemeinsamen Ansatz liesse sich jedoch die derzeit herrschende Verwirrung eindämmen. Die Display-Kampagne ermöglicht somit der Europäischen Union, vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliedsstaaten, eine bereits bewährte gemeinsame Klassifizierung der Gesamtenergieeffizienz von Nichtwohngebäuden auf europäischer Ebene und auf freiwilliger Basis auszudehnen. Volle Unterstützung durch die Europäische Kommission
Im Oktober 2001 hatte der europäische Verband Energie-Cités vorgeschlagen, dass „die Städte, ohne die Richtlinie abzuwarten, die Energieeffizienz ihrer Gebäude mit Publikumsverkehr öffentlich aushängen“. Einen Monat später legte Energie-Cités den ersten Entwurf für das Display-Projekt vor. Im Januar 2003 startete die Pilotphase über 30 Monate, im April 2004 die öffentliche Display-Kampagne. Seit 2005 wird sie von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms „Intelligente Energie - Europa“ mitfinanziert. Zunächst erfolgte dies über das „Towards Class A“-Projekt und seit 2008 als *C*ommunicate *Y*our *B*uildings *E*nergy *R*ating Display-Projekt (CYBER) mit 16 Partnern. Dies sind u.a. die De Montfort University, EuroACE, 7 Städte, 4 kommunale Energieagenturen und das Städtenetzwerk Healthy Cities der Tschechischen Republik.
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